Ätherische Öle topisch (äußerlich) anwenden: Eine einfache Anleitung

Ätherische Öle topisch anwenden: Eine einfache Anleitung

 

Die topische Anwendung von ätherischen Ölen ist ein beliebtes und altbewährtes Modell. Allerdings kann die Anwendung von ätherischen Ölen auf der Haut etwas komplizierter sein als die Anwendung der normalen Körperlotion. Im Allgemeinen trägt man ätherische Öle dort auf, wo man sie für ihre lokalisierte Wirkung benötigt. Um zum Beispiel den Körper nach dem Training zu beruhigen, würde man Deep Blue® Öl auf die Muskeln im Rücken oder auf die Beine auftragen. Ein weiterer Grund, Öle topisch zu verwenden, ist, sie aromatisch zu erleben, indem man das Öl auf die Handgelenke, Handflächen oder hinter die Ohren gibt.

 

Bevor man ein Öl oder eine Mischung auf die Haut aufträgt, sollte man diese Grundregeln befolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

 

Bestimme, ob es verdünnt werden muss.

 

Alle doTERRA-Öle und -Mischungen werden in drei Kategorien eingeteilt:

  1. Pur (Neat)
  2. Verdünnt (Dilute)
  3. Empfindlich (Sensitive)

 

Neat bedeutet, dass keine Verdünnung notwendig ist

Dilute bedeutet, dass ein Öl immer für alle verdünnt werden sollte

Sensitive bedeutet, dass es für empfindliche Gruppen wie junge oder empfindliche Haut verdünnt werden sollte.

 

Denke daran, dass das Verdünnen eines Öls es nicht weniger wirksam macht. Im Zweifelsfall können einfach alle Öle verdünnt werden. Besonders wenn man ein Öl zum ersten Mal verwendet, sollte man es verdünnen. 

 

Nur auf bestimmte Bereiche auftragen.

 

  • Die Potenz der Öle bedeutet, dass man sie nicht an empfindlichen Stellen verwenden sollte. Aber es gibt viele Stellen, an denen sie sicher verwendet werden können:
  • Gesicht (nützlich zur Unterstützung des Teints und zur Verschönerung der Haut)
  • Stirn, Nacken und Schläfen (ein Zielbereich für den Umgang mit Spannungsgefühlen)
  • Mundwinkel (zur Unterstützung des Ausgleichs von Emotionen und der Stimmung)
  • Schädelbasis (eine externe Option zur Unterstützung von Emotionen und Stimmung)
  • Bauch (zum Auftragen auf die wichtigsten Verdauungsorgane)
  • Brustkorb (ein guter Bereich zum Auftragen für das Gefühl einer klaren Atmung)
  • Fußsohlen (zur Begrenzung der Empfindlichkeit, zur Beruhigung der Füße oder zur Massage. Das Massieren der Füße kann die Nervenenden stimulieren und Vorteile für den ganzen Körper bringen).

Wissen, was im Falle einer Reaktion zu tun ist.

 

Eine Reaktion auf ein Öl ist selten, aber es kommt vor. Man erkennt eine Reaktion an Reaktionen der Haut, wie z. B. Reizungen oder erhöhte Empfindlichkeit. Wenn man ein neues Öl ausprobiert, sollte man immer einen Patch-Test durchführen, indem man einen Tropfen des Öls (bei heißen oder empfindlichen Ölen mit fünf bis zehn Tropfen Trägeröl) auf eine Hautstelle am Unterarm aufträgt. Beobachte diesen Hautbereich eine Stunde lang auf eine eventuelle Reaktion, obwohl die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass man innerhalb von 10 Minuten reagiert. Halte fraktioniertes Kokosnussöl zur Hand, um die Auswirkungen sofort zu reduzieren, sollte eine Reaktion auftreten.

 

 

Weitere Sicherheitstipps

 

Bestimmte ätherische Öle, insbesondere Zitrusöle wie Bergamotte, Grapefruit, Zitrone, Limette, Mandarine, Wildorange und andere können lichtempfindliche Öle sein oder Öle, die der Haut eine höhere Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung und Sonnenbrand verleihen. Vermeide bis zu 12 Stunden nach dem Auftragen dieser Öle jegliche Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht oder künstlichen UV-Strahlen. Entscheide  Sie sich stattdessen dafür, diese Öle zu diffundieren, sie innerlich zu verwenden oder sie auf Haut aufzutragen, die nicht dem Licht ausgesetzt wird. Es ist auch ratsam, sich über alle ätherischen Ölmischungen bewusst zu sein, die lichtempfindliche Öle enthalten könnten. 

 

Besondere Vorsicht ist auch bei allen Ölen geboten, die als "heiß" gelten. Dazu gehören alle Öle in der oben erwähnten Kategorie "verdünnt".

 

Heiße Öle: 

  • Zimt
  • Thymian
  • On Guard
  • Cassia
  • Oregano
  • Clove

 

Original doTERRA Blog